Deutscher Rat für Public Relations e. V. ab 1. Januar als gemeinnützig anerkannt
Berlin, 26.01.2026 Der Deutsche Rat für Public Relations e. V. (DRPR) ist ab dem 1. Januar 2026 offiziell als gemeinnütziger Verein anerkannt. Mit dieser Anerkennung wird die Rolle des DRPR als unabhängiges Selbstkontrollorgan der Kommunikationsbranche weiter gestärkt.
Die Gemeinnützigkeit bestätigt den Auftrag des DRPR, sich im öffentlichen Interesse für verantwortungsvolle, transparente und ethisch fundierte Kommunikation einzusetzen. Seit seiner Gründung wirkt der DRPR als moralische Instanz der PR- und Kommunikationspraxis in Deutschland und fördert die Einhaltung berufsethischer Standards.
„Die Anerkennung der Gemeinnützigkeit ist ein wichtiges Signal – nach innen wie nach außen“, sagt Uwe A. Kohrs, Vorsitzender des Trägervereins des DRPR. „Sie unterstreicht, dass unsere Arbeit nicht Einzelinteressen dient, sondern dem Gemeinwohl: der Stärkung von Glaubwürdigkeit, Vertrauen und Integrität in öffentlicher Kommunikation. Dies ist insbesondere in den turbulenten Zeiten des medialen Umbruchs wichtig “
Der DRPR arbeitet unabhängig von wirtschaftlichen oder politischen Interessen. Er fördert die berufsspezifische Ausbildung, prüft Beschwerden über Kommunikationsmaßnahmen und spricht öffentliche Rügen bei Verstößen gegen die Kodizes aus. Darüber hinaus leistet der Rat Aufklärungsarbeit zu ethischen Fragen der Public Relations. Grundlage seiner Arbeit sind die vom DRPR eigenständig und unabhängig erarbeiteten und publizierten Verhaltenskodizes der Kommunikationsbranche.
Der Status als gemeinnütziger Verein schafft für den DRPR eine erweiterte Basis für den Ausbau seiner Aktivitäten, insbesondere in den Bereichen Prävention, Transparenz und ethische Orientierung in einer zunehmend digitalisierten Kommunikationslandschaft.
Der Deutsche Rat für Public Relations e. V. wird getragen von führenden Kommunikations- und Medienverbänden in Deutschland (DPRG, GPRA, BdKom). Die Mitglieder des Rates arbeiten ehrenamtlich.
Über den DRPR
Der Deutsche Rat für Public Relations (DRPR) ist das Organ der freiwilligen Selbstkontrolle für das
Berufsfeld Public Relations. Der Rat wird rechtlich und ideell von der Deutschen Public Relations
Gesellschaft e.V. (DPRG), dem Bundesverband der Kommunikatoren e.V. (BdKom) und der
Gesellschaft Public Relations Agenturen (GPRA) im Trägerverein des Deutschen Rates für Public
Relations e. V. getragen.
Die Ratsmitglieder sind unabhängige Branchenexpert:innen aus Unternehmen, Verbänden, Agenturen und anderen Organisationen. Sie handeln allein ihrem Gewissen verpflichtet sowie in Verantwortung gegenüber dem gesamten Berufsfeld.
Der DRPR beobachtet das Berufsfeld kritisch, entwickelt kommunikative Normen und benennt auf
dieser Grundlage Fehlverhalten in der öffentlichen Kommunikation. Er wird entweder auf Basis von eingereichten Beschwerden oder in Eigeninitiative tätig (z. B. aufgrund von Medienberichten). Mahnungen und Rügen sind wohlbegründete, im Rat mehrheitlich abgestimmte Meinungsäußerungen und nicht mit Gerichtsurteilen gleichzusetzen.
Ein besonderes Anliegen des DRPR ist es, Kodizes und Richtlinien frühzeitig
als festen Bestandteil beruflicher Qualifikation zu vermitteln. Deshalb engagiert er sich aktiv in
Lehre sowie Aus- und Weiterbildung.
KONTAKT
Für Rückfragen zur Pressemitteilung steht Ihnen die DRPR-Vorsitzende Prof. Dr. Elke Kronewald unter
kronewald@drpr-online.de oder +49 (0)176 5031 6598 zur Verfügung.
Vorsitzende: Prof. Dr. Elke Kronewald
Stellv.: Stefan Watzinger
Vereinsregister Berlin VR 31817B
getragen von: DPRG GPRA BdKom
Geschäftsstelle des Deutschen Rates für Public Relations e. V.
c/o GPRA e. V. | Spaces Spittelmarkt
Wallstraße 9–13
10179 Berlin
Telefon: +49 (0)30 98585380
Mail: info@drpr-online.de
Homepage: www.drpr-online.de
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