„Krisen-PR“, das Handbuch der Kommunikationsprofis, in dritter, umfassend aktualisierter Auflage bei Frankfurter Allgemeine Buch erschienen.

Frankfurt am Main/Berlin, 1. März 2016 – Diesel-Gate, Fußball-Sumpf, Banken-Skandale, Shitstorm-Alarm – Was kann Krisenkommunikation leisten? Wo sind ihre Grenzen? Ist Krisenkommunikation selbst in der Krise? Müssen wir sie neu denken? In der nunmehr dritten, umfassend aktualisierten Auflage von „Krisen-PR“ reflektiert Herausgeber und Autor Hartwin Möhrle über aktuelle Fragen zur Gegenwart und Zukunft der Krisenkommunikation. Namhafte Kommunikationsprofis aus Unternehmen und Beratung berichten in anschaulichen Beispielen aus der Praxis und geben umfassende methodische Hilfestellungen und Anleitungen für die kommunikative Prävention und Intervention im Krisenfall.

Alte Mythen und neues Denken in der Krisen-PR

„Seien Sie offen und ehrlich“ und „Teilen Sie auch schlechte Nachrichten umgehend mit“. So steht es im Krisen-Manual einer großen deutschen Organisation. Ist diese Haltung noch zeitgemäß? Oder ist so ein Rat nicht einfach nur gefährlich? „Es wird Zeit, dass wir uns von einigen PR-Mythen verabschieden. Dazu gehört die unreflektierte Huldigung von Transparenz und Offenheit als Selbstheilungswaffe in der Krise“, sagt Herausgeber Hartwin Möhrle. Seit Erscheinen der ersten Auflage von Krisen-PR im Jahre 2004 haben sich seiner Meinung nach nicht nur die kommunikativen Rahmenbedingungen dramatisch verändert, sondern auch einige Paradigmen der Krisenkommunikation. Bei allen existierenden und noch kommenden Modellen zur Krisenkommunikation ist sich der ehemalige Journalist, Mitinhaber der A&B One Kommunikationsagentur und erfahrene Krisenberater jedoch sicher: „Am Ende macht der Mensch den Unterschied“.

Neue Anforderungen aus und in der Praxis

Im zweiten, komplett mit neuen Texten versehenen Praxisteil des Buches, schreiben namhafte Kommunikationsprofis aus Unternehmen und Beratungen über ihre Erfahrungen in kritischen und krisenhaften Situationen – und über die zukünftigen Anforderungen an die professionelle Kommunikation insgesamt. Uta-Micaela Dürig, seit Juli 2015 Geschäftsführerin der Robert Bosch Stiftung und über viele Jahre in unterschiedlichen Unternehmen in leitender Stellung als Kommunikatorin tätig, spricht unter anderem über die Bedeutung der Unternehmenskultur für die Bewältigung von Krisen. Patrick Kammerer, verantwortlich für Unternehmenskommunikation und Public Affairs bei Coca-Cola Deutschland, stellt fünf Thesen zur Krisenkommunikation im Social Web zur Diskussion. Jens-Oliver Voß, Leiter Kommunikation Wirtschaft und Recht bei der Deutschen Bahn, veranschaulicht die Bedeutung der Kommunikation für wirksame Compliance als präventives, organisationsinternes Schutzsystem. Und Knut Schulte, Partner der internationalen Kanzlei Beiten Burkhardt, macht deutlich, wie wichtig die enge Zusammenarbeit auf Augenhöhe von Juristen und Kommunikatoren gerade in kritischen Situationen ist.

Methoden, Tipps und Instrumente – und üben, üben, üben

Im dritten Teil der Neuauflage von „Krisen-PR“ stehen wieder die methodischen und instrumentellen Inhalte für die Praxis der Krisenprävention und -kommunikation im Vordergrund. Umfassend aktualisiert und überarbeitet, stellen erfahrene Krisenprofis, Coachs und Trainer das notwendige Krisen-Rüstzeug vor und geben ausführliche Tipps und Ratschläge für den präventiven Aufbau einer handlungs-fähigen Krisenorganisation und deren Einsatz im Ernstfall. Abgerundet wird das Buch mit einer ausführlichen Behandlung des Themas Krisentraining und Coaching vor und in der Krise.

Weitere Informationen unter www.a-b-one.de

A&B One ist eine partnergeführte, unabhängige Kommunikationsagentur. Als „Community der Spezialisten“ vereint sie analytische, strategische und kreative Kompetenzen aus PR, Werbung, Design, Digitaler Kommunikation sowie Markt-forschung mit operativer Kampagnenfähigkeit. A&B One gehört zu den mehrfach disziplinübergreifend ausgezeichneten Kommunikationsagenturen in Deutschland. Die 1993 gegründete Agentur beschäftigt insgesamt 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den Standorten Berlin und Frankfurt am Main.

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